Bürgerinitiative Flotwedel


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Einwendungen

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Bauantrag Hähnchenmastställe für 84 000 Tiere zwischen Eicklingen und Bockelskamp

Wie Sie bereits aus dem Mitteilungsblatt der Samtgemeinde Flotwedel erfahren konnten, sollen nun zwischen Eicklingen und Bockelskamp zwei Mastställe für insgesamt 84.000 Tiere gebaut werden. Die Bürgerinitiative Flotwedel kämpft seit einem Jahr gegen insgesamt sieben Ställe dieser Art in unserer Samtgemeinde, weil wir der Ansicht sind, dass sie eine Beeinträchtigung unserer Lebensqualität bedeuten und aus Gründen des Tierschutzes völlig inakzeptabel sind.

Deshalb unsere Bitte an Sie:
Schreiben Sie Einwendungen gegen die beantragte Mastanlage zwischen Bockelskamp und Eicklingen! Mit einer Einwendung haben wir eine Möglichkeit, einer Fehlentwicklung der Landwirtschaft entgegenzutreten, die Lebensqualität für uns zu erhalten und Verbesserungen in der Tierhaltung zu erwirken.

Für die Einwendung können Sie ein Muster verwenden, mit dem Sie Ihre Bedenken der Genehmigungsbehörde bis zum 7.4.2012 (Posteingang) mitteilen können. Einwendungen müssen persönlich unterschrieben sein. Noch besser ist es, wenn Sie eigene Bedenken gegen das Bauvorhaben formulieren. Anregungen dazu finden Sie im Leitfaden unten. Beachten Sie immer die
Eingangsfrist 7.4.2012!

Der vollständige Genehmigungsantrag und die entsprechenden Unterlagen können beim Landkreis Celle und im Rathaus der Samtgemeinde Flotwedel eingesehen werden.

Der Erörterungstermin findet statt am Mittwoch, den 23.05.2012 um 09.30 Uhr beim Landkreis Celle, Neuer Kreistagssaal, Trift 26, Gebäude 1, Eingang B, 29221 Celle.

Leitfaden für die Erstellung der Einwendung

Die Ställe haben keine ausreichende Zuwegung/Erschließung.

Zu befürchten ist eine erhebliche Beeinträchtigung der menschlichen Gesundheit, da durch den Betrieb der Anlage permanent verschiedene Schadstoffe in die Umwelt gelangen. Die Freisetzung gefährlicher Keime (MRSA/ESBL) wurde erst kürzlich im Umkreis vergleichbarer Anlagen dokumentiert.

Die Unterlagen sind unvollständig, fehlende Umweltverträglichkeitsprüfung.

Die Abnahme des Kot-Einstreu-Gemisches ist nicht im erforderlichen Maß geklärt.

Es bestehen erhebliche Bedenken hinsichtlich des Brandschutzkonzeptes sowie der Möglichkeit, die Rettung der Tiere im Brandfall in einem überschaubaren Zeitrahmen zu ermöglichen.

Aussagen zum Thema Seuchenschutz fehlen.

Fehlende Gefahreneinschätzung im Hinblick auf die Lagerung von Kot und Einstreu unter freiem Himmel.

Bei der Lagerung der Kadaver ist von Hygiene- und Geruchsproblemen auszugehen.

Es bestehen erhebliche tierschutzrechtliche Fragen in Bezug auf das im Antrag aufgeführte normale, artgerechte Haltungsverfahren.
Es werden ca. 3,9 Tonnen Ammoniak pro Jahr pro Stall produziert, die zu den Ammoniakmengen der bereits bestehenden Mastanlagen im Gebiet der Samtgemeinde Flotwedel hinzukommen.

Das ständig wiederkehrende großflächige Ausbringen von übel riechendem Hühnerkot passt nach meiner Ansicht nicht zu den Bestrebungen des Landkreises Celle, eine Tourismusregion zu sein bzw. zu werden.

Der Antrag berücksichtigt in keiner Weise die Belastung der Umgebung und des Grundwassers durch bestehende Mastanlagen durch das Ausbringen von Hühnerkot aus anderen Ländern (Niederlande), durch geplante weitere Mastanlagen in der Samtgemeinde Flotwedel und durch das Ausbringen von Kunstdünger.

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